Kreislaufwirtschaft mit Brief und Siegel – Rezyklate zertifiziert nach DIN EN ISO 14021

| 18.05.2026

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) setzt ambitionierte Ziele: Bis 2030 sollen Kunststoffverpackungen verbindliche Mindestanteile an recyceltem Material enthalten. Für Unternehmen bedeutet das: Der Nachweis von Rezyklatgehalten wird vom Wettbewerbsvorteil zur Pflicht.

Was zertifizieren wir?

Bei DIN CERTCO bewerten wir den Rezyklatgehalt in Produkten aus Kunststoff, Glas, Aluminium sowie Papier, Pappe und Karton. Im Fokus steht die Rückverfolgbarkeit – wir prüfen, ob die Systeme zur Berechnung des Rezyklatanteils den Anforderungen der DIN EN ISO 14021 und DIN EN 15343 entsprechen.

Was wird geprüft?

Nachweis der Rückverfolgbarkeit der eingesetzten Materialien

Betrachtung des gesamten Herstellungsprozesses

Nach erfolgreicher Erstzertifizierung durch ein Vor-Ort-Audit erhalten Sie ein Zertifikat mit 5 Jahren Gültigkeit – inklusive jährlicher Kontrollprüfungen.

PCR oder PIR – was ist der Unterschied?

Nicht jedes Rezyklat ist gleich. Die Herkunft des Ausgangsmaterials entscheidet:

  • Post-Consumer Rezyklat (PCR): Stammt aus Abfällen, die bei Verbrauchern, Haushalten oder Gewerbe (als Endkonsumenten) angefallen sind – etwa gebrauchte Flaschen oder Verpackungen.
  • Post-Industrial Rezyklat (PIR): Entsteht aus Produktionsrückständen der Industrie, die nicht im selben Prozess wiederverwendet wurden.

Beide Kategorien sind zertifizierungsfähig – die korrekte Kennzeichnung schafft Transparenz gegenüber Kunden und Behörden.

Mit dem Prüfzeichen „DIN-Geprüft Rezyklatgehalt" machen Sie Ihr Engagement für die Circular Economy sichtbar – unabhängig geprüft und anerkannt.

Sie möchten Ihre Produkte zertifizieren lassen? Sprechen Sie uns an.

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