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Zusatzstoffe

Zusatzstoffe nach DIN EN 13432

Neben Produkten aus kompostierbaren Werkstoffen ist immer häufiger die Unbedenklichkeit von Zusatzstoffen
(z. B. Verarbeitungsmittel, Druckfarben, Farb-Batches, oder andere biologisch abbaubaren Additive) für einen unbedenklichen Kompostierungsprozess gefragt. Wir zertifizieren sie!

DIN-Geprüft, Additive EN 12432

Vertrauen ist gut - DIN-Geprüft ist besser!

Mit dem international anerkannten und neutralen Zertifizierungszeichen "DIN-Geprüft" bietet DIN CERTCO Anbietern von Zusatzstoffen die Möglichkeit, ihre Waren eindeutig zu kennzeichnen und gibt Auskunft über die Unbedenklichkeit des Zusatzstoffes für den Kompostierungsprozess.

Prüfgrundlagen

Das Zertifizierungsprogramm "Zusatzstoffe nach DIN EN 13432" bietet Herstellern von Zusatzstoffen die Möglichkeit, die Unbedenklichkeit ihrer Produkte für den Kompostierungsprozess nachzuweisen.

Neben der DIN EN 13432kann die Zertifizierung nach einer der folgenden Normen erfolgen:

  • ASTM D 6400"Standard Specification of Labeling of Plastics Designed to be Aerobically Composted in Municipal or Industrial Facilities"
  • DIN EN 14995"Kunststoffe - Bewertung der Kompostierbarkeit - Prüfschema und Spezifikationen"
  • ISO 17088"Festlegungen für kompostierbare Kunststoffe"
  • ISO 18606"Verpackung und Umwelt - Biologische Verwertung"
  • AS 4736"Biodegradable plastics - Biodegradable plastics suitable for composting and other microbial treatment"
  • AS 5810„Biodegradable plastics — Biodegradable plastics suitable for home composting“

In Abhängigkeit von der Beschaffenheit und Zusammensetzung der Zusatzstoffe können folgende Prüfungen erforderlich werden:

  • Chemische Prüfung
  • Test auf vollständige biologische Abbaubarkeit im Laborversuch
  • Desintegration unter Kompostierungsbedingungen
  • Pflanzenverträglichkeit

Unterschieden werden die folgenden Arten von Zusatzstoffen:

  • Wasser- und/oder lösemittelbasierte Druckfarben
  • Anorganische Pigmente
  • Organische Farbstoffe
  • (Farb-)Master-Batches auf Basis biologisch abbaubarer Werkstoffe
  • Biologisch abbaubare Zusatzstoffe

Prüfung und Bewertung

Zusatzstoffe erhalten das "DIN-Geprüft"-Zeichen, wenn eine Übereinstimmung mit den Anforderungen der Norm durch eine erfolgreich bestandene Prüfung sowie einer anschließenden neutralen Bewertung nachgewiesen werden konnte.

Nach positivem Bewertungsergebnis erteilt DIN CERTCO ein Zertifikat, das 5 Jahre gültig ist. Mittels einer jährlichen Überwachung wird sichergestellt, dass auch nach der Erstzertifizierung die hohen Qualitätsanforderungen aufrechterhalten werden.

Alle Zertifikatinhaber werden in einer öffentlichen Liste geführt, die auf unserer Homepage unter "Zertifikatinhaber" jederzeit kostenfrei abrufbar ist.

Dokumente

FAQ - Häufig gestellte Fragen

FAQ - Häufig gestellte Fragen

  • Welche Zusatzstoffe deckt dieses Zertifizierungsprogramm ab?
    • Das Zertifizierungsprogramm ist ausgelegt auf Druckfarben, anorganische Pigmente, organischen Farbstoffe, Master-Batches aber auch andere biologisch abbaubare Zusatzstoffe (z.B. Klebstoffe, Beschichtungen, Verarbeitungshilfsmittel u. ä.).

  • Was sind die Vorteile einer Zertifizierung im Bereich Zusatzstoffe?
    • Zertifizierungen schaffen Vertrauen. Ein neutrales Qualitätszeichen bietet die Möglichkeit zur Kennzeichnung und bestätigt klar und eindeutig die Unbedenklichkeit eines Zusatzstoffes für den Kompostierungsprozess.

  • Was kostet eine Zertifizierung?
    • Gemäß Gebührenordnung sind die Gebühren einer "einfachen" Zertifizierung für Zusatzstoffe für alle Antragsteller identisch. Die Prüfkosten sind darin nicht enthalten. Unsere Gebührenordnung finden Sie auf dieser Seite unter dem Reiter „Dokumente“. Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie uns einfach an.

  • Wie lange ist eine Zertifizierung gültig?
    • Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von 5 Jahren.

  • Welche Prüfungen werden durchgeführt?
    • Folgende Prüfungen können erforderlich werden um die ökotoxikologische Unbedenklichkeit und eine ausreichende biologische Abbaubarkeit zu garantieren:

      • Chemische Prüfungen, wie der Gehalt an Schwermetallen und Halogenverbindungen
      • Test auf vollständige Abbaubarkeit im Laborversuch
      • Ökotoxikologische Prüfungen anhand eines Pflanzen- und ggf. eines Regenwurmtoxizitätstests
      • Ein Infrarot-Transmissionsspektrum

      Der genaue Umfang der Prüfung hängt von der Zusammensetzung des Additivs und der beantragten Zertifizierungsgrundlagen ab.

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