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Kfz-Zubehör

Kfz-Kennzeichenschilder

Kfz-Kennzeichenschilder müssen nach § 10 der Verordnung zur Neuordnung des Rechts der Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (FZV) das DIN-Prüf- und Überwachungszeichen tragen. Dieses Zeichen wird nach Prüfung durch ein unabhängiges Prüflaboratorium von DIN CERTCO in Verbindung mit einer Registernummer vergeben.

Diese Registrierung bei DIN CERTCO trägt maßgeblich zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bei. Außerdem dient sie der Kriminalpolizei z. B. zur Aufklärung im Zusammenhang mit der Suche nach gestohlenen oder vermissten Fahrzeugen.

Tagesaktuell können Sie die Hersteller über den Link unter "Zertifikatinhaber" abrufen.

DIN-Geprüft

Starthilfekabel

Wenn um das Vertrauen der Verbraucher in die Zuverlässigkeit und Sicherheit eines Produktes geworben wird, steht das Zertifizierungszeichen DIN-Geprüft besonders hoch im Kurs.

Die neue Norm 74069 für Kfz-Kennzeichenschilder

Die Norm 74069 für Kfz-Kennzeichenschilder wurde im Mai 2016 in ihrer neuen Fassung veröffentlicht. Die darin vorgenommenen Änderungen und Ergänzungen und die neue Fahrzeug Zulassungsverordnung (FZV), die im Oktober dieses Jahres in Kraft tritt, haben Auswirkungen auf die Überwachung und Zertifizierung der Prägestellen von Kfz-Kennzeichenschildern, der Schilder selbst - und damit auch auf die Zeichennutzungsbedingungen für das DIN Prüf- und Überwachungszeichen.

Neue Regeln für Kfz-Kennzeichenschilder

  • Welche Änderungen ergeben sich durch die neue DIN 74069:2016-05?
    • Die Überwachungszeiträume zwischen den Prüfungen werden von 30 auf zunächst 32 und danach auf 48 Monate (Abschnitt 6.1) angehoben. Damit werden nicht nur der Überwachungsaufwand sondern auch die Kosten für die Prüfung und Zertifizierung erheblich reduziert. Hiervon profitieren aber nur diejenigen Hersteller, deren Schilder die Prüfung ohne Beanstandung bestehen und die die Fristen für die Überwachung einhalten. Damit rückt die Qualität der Kennzeichenschilder in den Mittelpunkt.

      Im weiteren wurden in der „neuen“ DIN 74069 Änderungen und Ergänzungen zu folgenden Themen vorgenommen: Anforderungen und Prüfungen von Stempelplaketten und Plakettenträgern, Maximalwerte für den spezifischen Rückstrahlwert, Haftfestigkeit der Beschriftung, Folienverbunde mit integrierten Reflexstoffen, Reflexstoffbauarten und selbstleuchtendes Kennzeichen. Diese Änderungen dürften auf die Prüfung und Zertifizierung herkömmlicher Kennzeichenschilder keine Auswirkungen haben.

  • Welche Änderungen ergeben sich durch die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)?
    • Erst mit Inkrafttreten der 3. Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) im Oktober 2017 wird auch die DIN 74069:2016-05 umgesetzt.

      Durch die in der FZV gemachten (datierten) Verweise auf die DIN Norm wird diese zur technischen Grundlage für die Ausgestaltung von amtlichen Kfz-Kennzeichenschildern. Die Anforderungen der Norm gelten für fast alle im öffentlichen Straßenverkehr genutzten Kfz-Kennzeichenschilder. Diese sind: Kennzeichenschilder in Normalgröße und verkleinerter Größe, Kraftradkennzeichen, Oldtimerkennzeichen, Saisonkennzeichen, Kurzzeitkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen und das grüne und rote Kennzeichenschild.

  • Worauf muss ich als Hersteller von Kfz-Kennzeichenschildern achten?
    • Die Fachkreise in den zuständigen Gremien haben sich bis auf weiteres darauf verständigt, nicht alle oben genannten Kfz-Kennzeichenschilder einer regelmäßigen Überprüfung in den Prüflaboratorien zu unterziehen. Wie bisher sind nur die einzeiligen Kennzeichenschilder in Normalgröße von der Prüfung betroffen. Dennoch müssen alle oben genannten Kennzeichenschilder zertifiziert sein und mit dem DIN Prüf- und Überwachungszeichen gekennzeichnet werden.

      Gemeinsam mit den Prüflaboratorien haben wir ein neues Antragsformular entwickelt, das Ihnen die Möglichkeit gibt, alle in Ihrem Betrieb hergestellten und angebotenen Kfz-Kennzeichenschilder zur Zertifizierung zu beantragen.

      Bitte achten Sie darauf, dass Sie beim Ausfüllen des Antrags alle für Ihren Betrieb zu zertifizierenden Kfz-Kennzeichenschilder ankreuzen. Nur zertifizierte Schilder dürfen mit dem DIN Prüf- und Überwachungszeichen gekennzeichnet werden und werden von den Zulassungsstellen akzeptiert.

  • Wo erhalte ich das neue Antragsformular?
    • Das neue Antragsformular wird Ihnen rechtzeitig von Ihrem Prüflaboratorium zur Verfügung gestellt.

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Neue Regeln für Zulassungsstellen

  • Welche Änderungen ergeben sich durch die neue DIN 74069:2016-05?
    • Die Gültigkeit der Zertifikate wird von 30 auf zunächst 32 Monate angehoben. Die Umsetzung dieser Maßnahme erfolgt sukzessive und startet am 1. Oktober 2017. Nach diesen 32 Monaten, ab 1. Juni 2020, werden die Zertifikate im zweiten Schritt, auf 48 Monate ausgestellt. Hiervon profitieren aber nur diejenigen Hersteller, deren Schilder die Prüfung ohne Beanstandung bestehen und die Fristen für die Überwachung einhalten. Damit rückt die Qualität der Kennzeichenschilder in den Mittelpunkt.

      Im Weiteren wurden in der „neuen“ DIN 74069 Änderungen und Ergänzungen zu folgenden Themen vorgenommen: Anforderungen und Prüfungen von Stempelplaketten und Plakettenträgern, Maximalwerte für den spezifischen Rückstrahlwert, Haftfestigkeit der Beschriftung, Folienverbunde mit integrierten Reflexstoffen, Reflexstoffbauarten, selbstleuchtendes Kennzeichen.

  • Welche Änderungen ergeben sich durch die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)?
    • Erst mit Inkrafttreten der 3. Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) im Oktober 2017 wird auch die DIN 74069:2016-05 umgesetzt.

      Durch die in der FZV gemachten (datierten) Verweise auf die DIN 74069 wird diese zur technischen Grundlage für die Ausgestaltung von amtlichen Kfz-Kennzeichenschildern. Die Anforderungen der Norm gelten für folgende im öffentlichen Straßenverkehr genutzte Kfz-Kennzeichenschilder:

      • Kennzeichenschilder in Normalgröße und verkleinerter Größe,
      • Kraftradkennzeichen,
      • Oldtimerkennzeichen,
      • Saisonkennzeichen,
      • Kurzzeitkennzeichen,
      • Ausfuhrkennzeichen
      • und das grüne und rote Kennzeichenschild.

      Die neuen Zertifikate werden ab 1. Oktober 2017 erstmalig alle von der Prägestelle angemeldeten Ausführungsarten von Kfz-Kennzeichenschildern ausweisen. Nur die auf den Zertifikaten angegebenen Ausführungsarten sind zertifiziert und dürfen mit dem DIN Prüf- und Überwachungszeichen und der Registernummer gekennzeichnet sein.

  • Worauf müssen wir als Zulassungsstelle achten?
    • Dies bedeutet, dass die Kfz-Kennzeichenschilder nur dann nachweislich den Festlegungen der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) entsprechen und von den Kfz-Zulassungsstellen für die Fahrzeugzulassung akzeptiert werden dürfen, wenn wie bisher

      das DIN-Prüf- und Überwachungszeichen mit der jeweiligen Registernummer auf Vorder- und Rückseite des Kfz-Kennzeichenschildes aufgeprägt ist,

      die unter dem Zeichen angegebene Registernummer gültig ist,

      das DIN CERTCO-Zertifikat gültig ist.

      Ab dem 1. Oktober 2017 muss zusätzlich die Ausführung des zur Zulassung vorgestellten Kfz-Kennzeichnungsschildes auf dem DIN CERTCO-Zertifikat aufgeführt ist.

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