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Einbruchhemmende Produkte

Einbruchhemmende Produkte

Es gibt normative Festlegungen über den Einbruchschutz an Fenstern, Türen oder Nachrüstelementen. Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. hat im Bereich Einbruchschutz ein umfangreiches Regelwerk herausgegeben. Es enthält Festlegungen zu mechanischen Sicherungselementen wie

  • Einbruchhemmende Türen und Fenster
  • Schutzbeschläge
  • Profilzylinder
  • Angriffhemmende Verglasungen
  • Türbeschläge
  • Nachrüstelemente

Diese genormten Sicherungseinrichtungen sind in unterschiedliche Widerstandsklassen eingeteilt. Die Realität zeigt uns jedoch, dass die meisten der bei uns eingebauten Türen und Fenster noch nicht einmal der niedrigsten Widerstandsklasse entsprechen, obwohl sie angeblich eine "einbruchhemmende Wirkung" besitzen.

DIN-Geprüft, Einbruchhemmend

Mit dem DIN-Zeichen auf der sicheren Seite!

Das "DIN-Geprüft"-Zeichen - ein Zeichen, das für die Übereinstimmung mit den DIN-Normen steht - ist ein deutlicher Ausweis: Es zeigt, dass ein Produkt geprüft ist und seine Produktion einer unabhängigen und regelmäßigen Überwachung unterzogen wird. Als Grundlage für die Durchführung der Prüfung gelten DIN-Normen.

Prüf- und Zertifizierungsgrundlagen

Die Zertifizierungsinhalte und -verfahren sind in produktspezifischen Zertifizierungsprogrammen festgelegt, die Sie auf dieser Internetseite kostenfrei einsehen können. Folgende Normen sind Inhalt der Prüfung und Zertifizierung:

  • DIN EN 1627 "Fenster, Türen, Abschlüsse - Einbruchhemmung"
  • DIN 18252 "Profilzylinder für Türschlösser"
  • DIN EN 1906 "Schlösser und Baubeschläge Türdrücker und Türknäufe"

Alle neu zur Zertifizierung angemeldeten Fenster, Türen und Abschlüsse müssen ab Januar 2012 die Konformität mit den Anforderungen des neuen Zertifizierungsprogramms „Einbruchhemmende Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse“, Ausgabe 2012 erfüllen.

Alle bereits zertifizierten Produkte behalten ihre Gültigkeit bis zu den in den jeweiligen Zertifikaten ausgewiesenen Gültigkeitsdaten. Eine einmalige Verlängerung dieser Zertifizierungen ist auf Grundlage des bisherigen Zertifizierungsprogramms „Einbruchhemmende Fenster, Türen, Garagentore, Gitter und zusätzliche Abschlüsse“ Ausgabe 2004-10 noch bis zum 30. Juni 2013 möglich.

Einbruchhemmende Tore, die auf Grundlage des Zertifizierungsprogramms „Einbruchhemmende Fenster, Türen, Garagentore, Gitter und zusätzliche Abschlüsse“, Ausgabe 2004-10 zertifiziert sind, behalten ihre Gültigkeit und können bis auf Weiteres auf Basis des vorgenannten Zertifizierungsprogramms (Stand: 2004-10) verlängert werden.

Prüfung und Bewertung

DIN CERTCO führt die Begutachtung und Bewertung der Produkte durch und ist für die Überwachung auf Herstellerseite verantwortlich.

Nach erfolgreicher Prüfung und Bewertung der Produkte erhält der Hersteller ein Zertifikat, das dazu berechtigt, auf den Produkten das DIN-Geprüft-Zeichen in Verbindung mit einer Registernummer anzubringen. Die Registernummer gewährleistet die Rückverfolgbarkeit der Produkte bis zum Hersteller. Der bei den Produkten Fenster, Türen und Nachrüstelement im Prüfzeichen integrierte Zusatz "EINBRUCHHEMMEND" macht den Zweck der Zertifizierung jedem deutlich.

Die Verzeichnisse der bundesweiten Kommission Polizeilich Kriminalprävention (KPK-Verzeichnisse) listen auf, welche Hersteller und welche Produkte das DIN-Geprüft-Zeichen führen dürfen.

Das "DIN-Geprüft"-Zeichen ist der augenscheinliche Beleg für die Konformität der einbruchhemmenden Bauteile mit den Anforderungen der Normen. Zudem weist es die Zugehörigkeit der Produkte zu den jeweiligen Widerstandsklassen nach.