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Business Risk Manager

Bild Business Risk Manager

Der komplexe globale Wettbewerb birgt für Unternehmen ein permanent hohes Risikopotenzial. Dazu kommen konkrete gesetzliche Veränderungen und neue Herausforderungen, wie z.B. die Digitalisierung, die sich auf Geschäftsprozesse auswirken. Um unter diesen Umständen Wachstum und nachhaltig erfolgreiche Geschäfte zu ermöglichen bzw. analytisch zu planen, müssen oft neue Wege beschritten werden. Hierzu muss man die Chancen und Risiken erkennen und richtig bewerten können.

Vertrauen ist gut - DINplus ist besser!

Der Lehrgang DINplus-Zertifizierter Business Risk Manager nach DIN EN ISO 22301 und ISO 31000 erweitert Ihre Managementkompetenz und Handlungssicherheit als Verantwortlicher für das Risikomanagement. Der Fokus dieses Kooperationsseminars liegt auf dem frühzeitigen Erkennen und Einschätzen geschäftlicher Risiken – sowie dem Umgang mit den darin liegenden Chancen. An Ihrer Praxis ausgerichtet lernen Sie, Geschäftsmodelle sowie auch das eigene Geschäft erfolgsorientiert zu beurteilen und Freiräume für die Chancen zu schaffen. Ihnen werden wichtige Skills vermittelt, die notwendigen Veränderungen zu initiieren und konsequent umzusetzen.

Durch die Teilnahme an diesem Seminar werden Sie in der Lage sein, das Risikomanagement zukünftig zur erfolgreichen Unternehmensführung zu nutzen.Unternehmer müssen kontinuierlich beweisen, dass sie (und ihre Mitarbeiter) auf dem neuesten Stand der Technik sind.

Mit dem Zertifizierungszeichen „DINplus-zertifizierter Business Risk Manager“ dokumentieren Sie, dass Sie die geforderten Fachkenntnisse laut im Rahmen von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erworben und durch praktische Erfahrung vertieft haben. Das Zertifikat kann außerdem als Nachweis der Qualifikation Ihres Arbeit- oder Dienstleistungsnehmers für Ausschreibungen und öffentliche Vergaben dienen.

Zielgruppe

  • Unternehmer, Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte
  • Aufsichtsräte/Beiräte
  • Bankberater und Mitarbeiter von Finanzinvestoren, Beteiligungsgesellschaften
  • Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, die ihre Mandanten bei der Krisenbewältigung und im Risikomanagement unterstützen

Veranstaltungsziele

In 6 Modulen werden moderne Risikomanagementkonzepte sowie psychologische und rechtliche Kenntnisse, die im Rahmen des Risikomanagement erforderlich sind, durch renommierte und erfahrene Trainer / Berater praxisorientiert vermittelt. Die Teilnehmer lernen:

  • Geschäftsmodelle hinsichtlich ihrer Risiken und Chancenpotenziale zu analysieren und auf der Grundlage bestehender Normen des Risikomanagements zu beurteilen
  • welche psychologischen Fallstricke in der Wahrnehmung und Kommunikation von Risiken lauern und wie in diesen Situationen erfolgreich geführt wird
  • welche aktuellen Methoden zur Analyse und Gestaltung von Geschäftsmodellen hilfreich sind und welche Skills erfolgreiche Manager zur Balancierung von Risiken und Chancen anwenden
  • Krisen richtig zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu deren Bewältigung zu entwickeln und umzusetzen
  • wie sie ihre Managementkompetenz auch in unsicheren Situationen optimal nutzen
  • Sie erlangen nach erfolgreicher Abschlussprüfung ein anerkanntes Zertifikat der DIN CERTCO. Durch die Teilnahme am Lehrgang erhöhen Sie Ihre persönlichen Karriere-Chancen.

Grundlage für die Vergabe des Qualitätszeichens "DINplus" sind die folgenden Normen:

  • DIN EN ISO 22301 „Sicherheit und Schutz des Gemeinwesens – Business Continuity Management System – Anforderungen“
  • ISO 31000 „Risikomanagement – Principles and guidelines"
  • ONR 49000 „Begriffe und Grundlagen“
  • ONR 49001 „Risikomanagement“
  • ONR 49002-1 „Leitfaden –Einbettung ins Managementsystem“
  • ONR 49002-2 „Leitfaden-Methoden zur Risikobeurteilung“
  • ONR 49002-3 „Leitfaden – Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement“
  • ONR 49003 “Anforderungen an die Qualifikation des Risikomanagers“

sowie unser Zertifizierungsprogramm "DINplus-zertifizierter Business Risk Manager".

Qualitätskriterien

Im Zertifizierungsprogramm sind die Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung und Zertifizierung, die Maßnahmen zur Überwachung sowie der Ausbildungsplan hinterlegt, der die Modulinhalte und damit auch die Prüfungsinhalte abbildet.

Mit diesen Anforderungen wird sichergestellt, dass Personen sowohl mit weniger fachlichem Hintergrund als auch mit speziellen Ausbildungen auf diese neue Herausforderung der Zukunft vorbereitet sind. Sie weisen damit nach, dass sie ihr Wissen nicht nur einmal erlernt haben, sondern auch regelmäßig anwenden und immer wieder neu vertiefen.

Zulassungsüberprüfung

Teilnehmer am Zertifizierungsverfahren müssen eine der unten aufgeführten Basisanforderungen nachweisen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf mit anschließend mindestens 3-jähriger Berufspraxis im Bereich des Risikomanagement
  • Nachweis einer mindestens 7-jährigen mit Risikomanagement befassten beruflichen Tätigkeit (Prokura, Geschäftsführung, leitende Funktion oder selbstständige Tätigkeit mit Personalverantwortung)
  • Abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium (Bachelor bzw. äquivalenter oder höherer Abschluss)

Für einen reibungslosen Durchlauf des Zertifizierungsvorganges ist es erforderlich, dass DIN CERTCO alle Antragsunterlagen in der Regel ca. 2 Wochen vor Prüfungsbeginn zur Bewertung vorliegen.

Antragstellung

Folgende Unterlagen sind vom Antragsteller bei DIN CERTCO schriftlich einzureichen:

  • Antrag auf Zertifizierung im Original und mit rechtsverbindlicher Unterschrift und Firmenstempel
  • Kopie des Abschlusszeugnisses der Berufsausbildung
  • Zeugnisse oder Nachweise über die unten aufgeführten und geforderten beruflichen Tätigkeiten im Bereich des Risikomanagements
  • Schulungsteilnahmenachweis (kann max. 2 Wochen nach Prüfung nachgereicht werden)
  • Eigenerklärung, dass gegen den Antragssteller zum Zeitpunkt der Antragsstellung keine rechtskräftige Verurteilung wegen eines Insolvenz-, Untreue-, Betrugs- oder Unterschlagungsdeliktes vorliegt.

Schulungspartner und Seminarreihe

Es ist ein Schulungspartner anerkannt, diese Schulung im Verbund mit DIN CERTCO anzubieten.

An den von DIN CERTCO anerkannten Schulungspartner werden im Rahmen einer verschiedene Module umfassenden Seminarreihe die geforderten theoretischen Kenntnisse und die notwendigen praktischen Fertigkeiten vermittelt. Die Module beinhalten die folgenden Themenbereiche:

  • Geschäftsentwicklung und Risiko als ganzheitliche Aufgabe
  • Psychologische Grundlagen und Kommunikation in der Krise
  • Erkennen und Strukturieren von Geschäftsrisiken
  • Methoden der Risikobewertung und –prävention
  • Krisen erkennen und Erfolgspotenziale umsetzen (Recovery)
  • Rechtliche Vorschriften und Anforderungen an das Risikomanagement

Inhalte der Prüfung

Für die Prüfung sind die Inhalte der Seminarmodule ausschlaggebend. Die Prüfung erfolgt als Multiple-Choice-Test und deckt Themen ab, die in den einzelnen Modulen der Schulung behandelt werden.

Bei positiver Bewertung der Prüfungsergebnisse durch DIN CERTCO erhält der DINplus-zertifizierte Business Risk Manager ein Zertifikat, das eine Gültigkeit von 5 Jahren hat. Darüber hinaus bekommt er das Zeichennutzungsrecht für das DIN-Zeichen "DINplus" sowie einen Ausweis zur Dokumentation seiner Qualifikation Vor-Ort.

Die Registernummer zur eindeutigen Identifizierung des DINplus-zertifizierten Business Risk Manager hat folgenden Aufbau: PZ-BRM-000.

Aufrechterhaltung der Fachkenntnisse

Während der Gültigkeit des Zertifikats muss der DINplus-zertifizierte Business Risk Manager regelmäßig nachweisen, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten nach DIN EN ISO 22301 und ONR 49003 anwendet. Dafür ist nach 3 Jahren das erste Mal ein schriftlicher Nachweis notwendig, der unaufgefordert einzureichen ist.

Nach Ablauf der Gültigkeit des Zertifikats kann auf Antrag des Zertifikatinhabers die Gültigkeit des Zertifikats um weitere 5 Jahre verlängert werden, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

Einzelpersonen können durch die Personenzertifizierung ihre Kompetenz hervorheben und nachvollziehbar darlegen. Im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems kann die Personenzertifizierung bei der Erfüllung des Elements Qualifikation hilfreich sein. Mit dem Zertifikat kann der Fachmann darüber hinaus darstellen, dass seine Kenntnisse in Bezug auf die DIN EN ISO 22301 und ONR 49003 "up to date" sind - das schafft Vertrauen!

FAQ – Fragen und Antworten zur Zertifizierung zum Business Risk Manager

  • An wen wendet sich die Zertifizierung?
    • An alle Personen (Selbständige, Angestellte, Privatpersonen), die im Bereich Risikomanagement im Unternehmen tätig sind oder dort tätig werden wollen.

  • Vorteile als „DINplus-Zertifizierter Business Risk Manager“?
    • Zusätzliche Ausbildung mit abgeschlossener Prüfung und Bestätigung mittels eines Zertifikats und Ausweises durch einen unabhängigen Dritten

      Anerkannte Weiterbildung mit hohen Qualifikationsanforderungen und deren Sicherstellung, welche in Ausschreibungen vermehrt gefordert werden

      Mit der international anerkannten und geschützten DIN-Marke können Sie sich vom Markt abheben. Zusätzlich erhalten Sie das Zeichennutzungsrecht für das „DINplus“-Zeichen.

      Aufnahme in unsere Online Datenbank als DINplus-Zertifizierter Business Risk Manager inklusive der Darstellung Ihres Firmenlogos

      Aufgrund der Kooperation mit der DIN-Akademie haben Sie starke Ausbildungspartner und Experten an Ihrer Seite.

      DIN CERTCO als unabhängige und neutrale Zertifizierungsstelle bestätigt Ihre Qualifikation.

      Zur Anwendung kommen, neben den Normen DIN EN ISO 22301 und ISO 31000, die ONR Leitfäden (technische Regeln) zum Risikomanagement und unser Zertifizierungsprogramm (PDF, 235 KB) .

  • Woher weiß man, ob man zur Prüfung/Zertifizierung zugelassen wird?
    • In unserem Zertifizierungsprogramm (PDF, 235 KB) finden Sie die Anforderungen und die hierfür erforderlichen Dokumente zum Einreichen. Gerne können Sie uns auch direkt kontaktieren.

      Nach Eingang der Antragsunterlagen und positiver Bewertung dieser, erhalten Sie eine Auftragsbestätigung, worin der Prüfungstermin und Ort mitgeteilt bzw. bestätigt wird. Diese Auftragsbestätigung gilt auch als Zulassung zur Prüfung. Das Schreiben muss zur Prüfung nicht mitgebracht/vorgezeigt werden.

  • Muss ich an einer Schulung teilnehmen, um zur Prüfung zugelassen werden zu können?
    • Die Teilnahme an der Schulung ist eine Empfehlung zur Vorbereitung auf die Prüfung, aber keine Zulassungsvoraussetzung. Eine Teilnahme an der Prüfung ohne vorhergehende Schulung ist möglich, sofern man alternative Weiterbildungsnachweise vorab einreichen kann.

  • Was passiert, wenn ich z. B. krankheitsbedingt an der Prüfung nicht teilnehmen kann?
    • Bei Nichtteilnahme kann am nächsten Prüfungstermin teilgenommen werden. Wurde an insgesamt 3 Prüfungstermine nicht teilgenommen, so wird ggf. das Verfahren vorerst abgebrochen. Das Gleiche gilt auch für Wiederholungsprüfungen. Wir prüfen jedoch jeden Einzelfall.

      Alle Prüfungstermine finden Sie hier .

  • Wie ist die Aufgabenverteilung zwischen dem Schulungspartner und DIN CERTCO?
    • Der Schulungspartner ist grundsätzlich Ansprechpartner zu den Schulungsinhalten, -abläufen und der Abrechnung der Schulung. Die Schulungspartner informieren DIN CERTCO über die angemeldeten Teilnehmer, damit DIN CERTCO die Prüfung entsprechend vorbereiten kann. In der Regel erfolgt die Abrechnung der Schulungsgebühren im Voraus.

      DIN CERTCO ist für alle Themen zur Prüfung und Zertifizierung Ansprechpartner. Die Prüfungsvorbereitung, Durchführung und Auswertung erfolgt über DIN CERTCO. Auch die Abrechnung der Zertifizierungsgebühren erfolgt ausschließlich über DIN CERTCO und erst nach Abschluss des Verfahrens

  • Wer ist Inhaber des Zertifikats?
    • Es ist eine personengebundene Zertifizierung. Vertragspartner und somit Haftender des Zertifikats ist letztlich der, der die Rechnung begleicht. Wird die Rechnung auf eine Privatperson ausgestellt, so haftet diese. Bei Rechnungstellung auf eine Firma ist diese verantwortlich und muss den Antrag mit Firmenstempel signieren.

      Die Festlegung des Rechnungsempfängers erfolgt im Antragsformular (DOC, 116 KB) .

      Grundsätzlich kann das Zertifikat auch auf eine Privatperson mit Rechnungstellung an die Firma oder umgekehrt erfolgen.

  • Wann erfolgt die Abrechnung bei DIN CERTCO?
    • Die Rechnung wird nach Abschluss des Verfahrens zusammen mit dem Zertifikat und ggf. dem Ausweis versandt. Vorkasse-Rechnungen sind auf Wunsch oder in Einzelfällen möglich.

  • Warum gibt es eine Lizenzgebühr?
    • Ab dem Folgejahr der Erstzertifizierung wird pauschal eine kalenderjährliche Nutzungsgebühr für das Zeichen "DINplus-Zertifizierter Business Risk Manager" erhoben. Welche Leistungen hiermit noch abgedeckt sind, entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Gebührenordnung (PDF, 146 KB) .

      Da das Zeichen von unserem Gesellschafter dem DIN Deutsches Institut für Normung e. V. gestellt wird und hierfür Lizenzgebühren verlangt werden, müssen wir diese an den Zeichennutzer (Zertifikatinhaber) weiterreichen.

  • Was passiert, wenn ich als Mitarbeiter das Unternehmen verlasse bzw. wechsle?
    • Das Zertifikat kann grundsätzlich auf den neuen Arbeitgeber oder auf eine Privatperson umgeschrieben werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der vorherige Arbeitgeber einer Umschreibung mittels einer Einverständniserklärung zustimmt. Sollte die Einverständniserklärung nicht vorliegen, so ist eine Erstzertifizierung mit neuer Registernummer ohne erneute Prüfung möglich.

      Bei einer Umschreibung von einer Privatperson auf die Firma ist eine Einverständniserklärung nicht erforderlich.

      In beiden Fällen muss ein Antrag auf Umschreibung gestellt werden.

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Zertifizierung zum DINplus zertifizierten Business Risk Manager