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Fachbetriebe zur Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen (GEA)

Die ordnungsgemäße Entsorgung des Regenwassers und Schmutzwassers wird heute gern als Selbstverständlichkeit hingenommen. Aber die Zuständigkeit liegt nicht allein bei der öffentlichen Hand. Hier ist jeder einzelne Grundstücksbesitzer gefordert. Laut Gesetzgebung ist jeder Grundstücksbesitzer der Betreiber und damit auch verantwortlich für den ordnungsgemäßen Bau, Betrieb und Unterhalt der privaten Entwässerungsanlage, und das nicht nur, wenn die Folgen schadhafter Grundstücksentwässerungsanlagen - wie z. B. bei Kellerüberflutungen - unmittelbar spürbar sind.

DIN Fachbetriebe zur Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen (GEA)

Vertrauen ist gut - DIN-Geprüft ist besser!

Um dem Kunden in Bezug auf die mögliche Sanierung einer defekten Grundstücksentwässerungsanlage eine Entscheidungshilfe zu geben, wurde durch DIN CERTCO in Zusammenarbeit mit dem Zertifizierungsausschuss ZA-GEA ein spezielles Zertifizierungsprogramm für Fachbetriebe zur Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen entwickelt. In diesem Zertifizierungsprogramm werden die Qualitätsanforderungen an die Sanierungsarten und die Fachbetriebe beschrieben, die dann im Rahmen eines Audits an Hand von Checklisten durch einen Auditor überprüft werden.

Ihr Nutzen auf einen Blick

  • Es gibt objektive Bewertungsmaßstäbe, die sicherstellen, dass der Kunde eine hochwertige Dienstleistung und eine fachgerechte Sanierung seiner Grundstücksentwässerungsanlage erhält.
  • Der DIN-zertifizierte Fachbetrieb dokumentiert auf diese Weise seine Qualität und Vertrauenswürdigkeit.
  • Mit dem DIN-Zertifikat und dem Qualitätszeichen kann sich der zertifizierte Fachbetrieb von seinen Wettbewerbern abheben.
  • DIN CERTCO hält das Qualitätsniveau des Fachbetriebes und seinen Mitarbeitern durch regelmäßige Überwachungen up to date.

Der Weg zum Zeichen

Die Prüfung und Zertifizierung setzt sich aus vier Teilen zusammen, wobei die Prüfung durch einen von DIN CERTCO anerkannten Auditor vorgenommen wird:

  1. Dokumentenprüfung
    Mit Antragstellung müssen Selbstauskünfte und Unterlagen eingereicht werden (z. B. das Qualitätsmanagementhandbuch sowie die Nachweise über erforderliche Personalqualifikationen). Auf deren Grundlage wird geprüft, ob die Voraussetzungen für die angestrebte Zertifizierung und die Inspektion vor Ort erfüllt sind.
  2. Inspektion vor Ort
    • Auditgespräch mit dem verantwortlichen Leiter bzw. dem Fachpersonal
    • Begutachtung des Qualitätssicherungssystems des Fachbetriebes
    • Begutachtung von Einrichtung, Ausrüstung etc.
    • Inspektion von mindestens einem Sanierungsobjekt
    • Überprüfung der vom Fachbetrieb abgegebenen Selbstauskünfte und Dokumente
  3. Bewertung und Zertifizierung
    DIN CERTCO bewertet auf Basis des eingereichten Inspektionsberichtes und der Antragsunterlagen, ob der Fachebtrieb alle im Zertifizierungsprogramm festgelegten Anforderungen erfüllt. Bei positivem Bewertungsergebnis erhält dieser ein Zertifikat und das Nutzungsrecht für das Qualitätszeichen DIN-Geprüfter Fachbetrieb zur Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen.
  4. Überwachung
    Die DIN-Geprüften Fachbetriebe werden von DIN CERTCO während der Gültigkeitsdauer des Zertifikats (5 Jahre) laufend überwacht. Dabei wird in Form von Audits und Dokumentenprüfungen bewertet, ob sie weiterhin die festgelegten Anforderungen erfüllen.
    Zur Aufrechterhaltung des Zertifikats ist der Zertifikatinhaber auch verpflichtet, DIN CERTCO alle zertifizierungsrelevanten Änderungen mitzuteilen, die eine Einschränkung oder Erweiterung des zertifizierten Fachbetriebes bzw. der geforderten Personalqualifikationen betreffen. Diese Angaben können ein erneutes Audit erforderlich machen.