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Übersetzungsdienstleister

Übersetzungsdienstleister

Die Forderung nach fachlich und sprachlich korrekten Übersetzungen ist heute eine Selbstverständlichkeit. Doch wie ist der Kunde von der Qualität einer Übersetzung, die er im Einzelnen nicht nachprüfen kann, zu überzeugen?

Von der Norm DIN EN 15038 zur Norm DIN EN ISO 17100

Der Qualitätsmaßstab für Übersetzer hat sich auf internationaler Ebene weiterentwickelt. Im Mai 2016 wurde der bis dahin gültige Branchenstandard DIN EN 15038 durch die internationale Norm DIN EN ISO 17100 abgelöst.

Rückblickend auf die Vorgängernorm DIN EN 15038 werden u.a. Anforderungen, Prozesse und Kompetenzen aus folgenden Bereichen erstmals angesprochen oder detaillierter definiert:

  • die personellen und technischen Ressourcen
  • das Qualitäts- und Projektmanagement
  • die vertraglichen Rahmenbedingungen
  • die Arbeitsprozesse und
  • evtl. angebotene zusätzliche Dienstleistungen.

Die internationale Norm DIN EN ISO 17100 richtet sich an Übersetzungsdienstleister und deren Kunden, ist aber ebenso wie die Vorgängernorm DIN EN 15038 nicht auf das Dolmetschen anwendbar.

Ziel der DIN EN ISO ist es, bei der Erbringung der Dienstleistung Transparenz zu schaffen und somit Hilfestellung für den Auftraggeber und Auftragnehmer zu bieten. Den Vertragsparteien bleibt es überlassen, die Norm als Vertragsgrundlage zu nutzen.

DIN EN

Nutzen der DIN-Registrierung für Übersetzungsdienstleister

Übersetzungsdienstleister können ihre Dienstleistung bei DIN CERTCO zur Kennzeichnung mit dem DIN EN ISO -Verbandszeichen registrieren lassen. Es handelt sich bei der Registrierung um eine eigenverantwortlich abgegebene Konformitätserklärung des Übersetzers mit den Anforderungen der Europäischen Norm.

Anbieter, die normenkonforme Übersetzungsdienstleistungen erbringen und dies durch das bekannte DIN EN ISO -Verbandszeichen zeigen, können sich am Markt für Übersetzungsdienstleistungen besser positionieren. Die Registrierung bringt die eigenen hohen Qualitätsansprüche auf den Punkt. Darüber hinaus profitieren die Übersetzungsdienstleister von der europaweiten Bekanntheit des DIN EN ISO -Verbandszeichens. Durch die Veröffentlichung aller nach Norm arbeitenden Dienstleister heben sie sich somit von der Masse der anderen Übersetzer am Markt ab.

Unser Vorschlag, wie Sie Ihre Registrierung eigenverantwortlich nach außen hin (Homepage, Prospekte ...) kommunizieren können:

"Wir können Übersetzungs-Dienstleistungen gemäß DIN EN ISO 17100 ausführen. Dafür steht unsere Registrierung bei DIN CERTCO (Reg.-Nr.). Vereinbaren Sie mit uns normenkonforme Dienstleistungen!"

Der Weg zur DIN-Registrierung für Übersetzungsdienstleister

Registriert werden kann jeder Übersetzungsdienstleister, der seine Dienstleistung gemäß DIN EN ISO 17100 anbietet und dabei die Anforderungen dieser Norm einhält.

Interessierte Dienstleister stellen bei DIN CERTCO einen Antrag auf Registrierung und geben zugleich eine entsprechende Konformitätserklärung ab. Das Antragsformular sowie weitere registrierungsrelevante Unterlagen, wie die jeweils gültige Gebührenordnung, finden Sie hier. (PDF, 76 KB)

Anschließend erhält der Dienstleister den Registrierbescheid und eine Registernummer sowie das Zeichennutzungsrecht für das Verbandszeichen, welches er in Verbindung mit der erhaltenen Registernummer zur Kennzeichnung seiner Übersetzungsdienstleistung verwenden darf. Alle mit dem DIN EN ISO-Verbandszeichen registrierten Übersetzungsdienstleister können in der Datenbankrecherchevon DIN CERTCO tagesaktuell eingesehen werden.

Gültigkeit der Registrierung

Die Registrierung ist unbegrenzt gültig, sofern der Dienstleister die Registrierbedingungen einhält, welche aus der Verbandszeichensatzung und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von DIN CERTCO zu entnehmen sind.